Psychosomatisches Ambulatorium in der Klinik Gais AG
Im Psychosomatischen Ambulatorium führen wir diagnostische Abklärungsgespräche (Vorgespräche) und poststationäre psychosomatische Nachbehandlungen durch.
Das diagnostische Abklärungsgespräch dient der Vorbereitung für einen geplanten stationären Aufenthalt und der Information über das Behandlungsangebot. Es wird auf Wunsch des Zuweisers oder des Patienten durchgeführt. Auch bei fraglicher medizinischer Indikation ist ein diagnostisches Abklärungsgespräch notwendig. Das Gespräch dauert in der Regel 60 min.
Im Anschluss an das diagnostische Abklärungsgespräch kann an der täglich um 13.00 Uhr stattfindenden Klinik-Besichtigung teilgenommen werden.
Die poststationäre psychosomatische Nachbehandlung dauert maximal drei Monate und wird vom selben Arzt/Psychotherapeut durchgeführt, der den Patient auch stationär behandelte. Ziel ist es den begonnenen therapeutischen Prozess nahtlos fortzusetzen und das Erreichte zu konsolidieren. Eine bereits vorhandene ambulante Nachbehandlung , lange Anfahrtswege oder anderweitige therapeutische Überlegungen können Ausschlussgründe für die poststationäre Nachbehandlung sein.
Wir behandeln folgende psychosomatische Krankheitsbilder:
Psychische Störungen:
- Depressionen
- Angst- und Panik-Erkrankungen
- Burnout-Syndrom und psychophysische Erschöpfungszustände
- Psychische Störungen nach besonderen Beastungen (Konflikte am Arbeitsplatz oder in Partnerschaft)
Funktionelle oder somatoforme Störungen:
- Reizdarm, Reizblase
- Tinnitus
- Fibromyalgie
- chronische somatoforme Schmerzstörungen
- funktioneller Thoraxwandschmerz
- chronische Hyperventilation
Psychischen Anteile körperliche Erkrankungen:
- Bluthochdruck
- Magengeschwüre
- Diabetes
- Koronare Herzerkrankung
- Hypercholesterinämie
- Tinnitus
- Hörsturz
- Adipositas
Somatopsychische Störungen (Probleme, die bei der Anpassung an schwere somatische Erkrankungen auftreten):
- Krebs (Psychoonkologie)
- Herzinfarkt (Psychokardiologie)
- Diabetes
- Organ-Transplantation
- Dialyse
Die poststationäre psychosomatische Nachbehandlung dient der Weiterbetreuung von Patienten/Innen aus der Region, mit dem Ziel, den Transfer des Gelernten in den Alltag zu schaffen und die Rückkehr ins Berufsleben zu begleiten.
Wir behandeln nicht:
- akute Psychosen
- akute Suchterkrankungen
- bipolare affektive Störungen
- schwere Persönlichkeitsstörungen
- schwere hirnorganische Störungen
- psychische Störungen der Kindheit oder des Jugendalters
- gerontopsychiatrische Störungsbilder
In der poststationären psychosomatischen Nachbehandlung werden für die jeweilige Fragestellung geeignete psychotherapeutische Methoden und Medikamente eingesetzt. Bei entsprechenden Fragestellungen kann der Ernährungsberater hinzugezogen werden. Die in der Psychosomatik durchgeführten Therapien sind wissenschaftlich basiert.
Die Behandlungsfrequenz ist in der Regel ein psychotherapeutisches Einzelgespräch pro Woche, im Verlauf ein Einzelgespräch alle zwei Wochen. Die psychotherapeutischen Einzelgespräche können über die Krankenkassen abgerechnet werden.
Die Zuweisung für ein diagnostisches Abklärungsgespäch (Vorgespräch) oder eine poststationäre psychosomatische Nachbehandlung geschieht schriftlich (siehe Einweisungszeugnis auf der ersten Seite unserer Homepage.)
Telefonische Anfragen zur Vorabklärung können im Sekretrariat der Psychosomatik unter Tel. 071 791 68 82 entgegengenommen werden.





