Internistisch-onkologische Rehabilitation

Aufgrund verbesserter therapeutischer und unterstützender Möglichkeiten können Krebspatienten länger und besser überleben. Die stetig wachsende Zahl an Patienten, die die Krebserkrankung überleben, und deren spezielle Lebenssituation bedingen einen zunehmenden Bedarf an Beratungen zu den Themen Lebensqualität und Rezidivprophylaxe. Rezidivängste und Fragen der Lebensqualität und des Lebensstils stehen für die Patienten immer mehr im Mittelpunkt. Patienten, die sich regelmässig bewegen, haben eine bessere Tumorprognose. Darüber hinaus konnte in verschiedenen Studien auch ein positiver Effekt auf die Lebensqualität der Patienten gezeigt werden. Aus diesem Grund erscheint es mehr als sinnvoll und wichtig, den Wünschen und Sorgen der Patienten Rechnung zu tragen. Die Verbesserung der Lebensqualität, der Leistungsfähigkeit und des Krankheitsverlaufs sowie die Krankheitsbewältigung kann optimal mit Hilfe eines fachlich hochkompetenten multidisziplinären Teams im Rahmen einer Rehabilitation umgesetzt werden.

Indikationen

  • Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes mit oder ohne Operation
  • Onkologische Operationen mit oder ohne Chemo- und/oder Strahlentherapie
  • Neu entdeckte onkologische Erkrankung vor oder nach Chemo- und/oder Strahlentherapie
  • Bekannte Krebserkrankung mit neu auftretenden, durch die Grundkrankheit oder deren Behandlung verursachten Komplikationen
  • Dekonditionierung, zum Beispiel nach langer Immobilisation und/oder therapeutischen Massnahmen wie z.B. Chemo- und/oder Strahlentherapie
  • Stomabehandlung
  • Kostaufbau, z.B. von PEG auf orale Nahrungsaufnahme, nach Stomaanlage
  • Therapie von Lymphödemen
  • Wundbehandlung mit oder ohne VAC-Pumpe
  • Fatigue und Erschöpfungssyndrom
  • Durch die Krebskrankheit verursachte emotionale Labilität
  • Ungenügende Selbständigkeit im Alltag bei Krebserkrankung