Nach dem Aufenthalt und Wiedereinstieg

In der Regel ist die Behandlung nach der Rehabilitation noch nicht abgeschlossen. Vielmehr ist der Patient über seine Krankheit, über noch erforderliche Behandlungen und über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Krankheitsbewältigung umfangreicher informiert. Es gilt nun, das Gelernte im Alltag umzusetzen und zu festigen. Lassen Sie sich dabei von Familienmitgliedern und weiteren Experten (Ernährungsberater, Sporttherapeut, Psychotherapeut) unterstützen, wo immer es sinnvoll und machbar ist.

Vorbereitung auf die Behandlung nach dem Aufenthalt

Unmittelbar vor Austritt aus der Rehabilitationsklinik kommt es zwischen behandelndem Arzt und Patient zu einem ausführlichen Gespräch, in dem der Austrittsbericht besprochen, ein Rezept und die benötigten Medikamente für den Austrittstag mitgeben werden. Vorab ist bei notwendiger häuslicher Unterstützung die Spitex hinzugezogen worden und Termine für anstehende Weiterbehandlungen wie, z.B. Chemotherapie oder Kontrolluntersuchungen sind festgelegt worden.

Beruflicher Wiedereinstieg

Die Rückkehr an den Arbeitsplatz kann für viele Krebspatienten den Wiedereintritt in das normale Leben bedeuten. Der Beruf kann eine zusätzliche Kraftquelle sein, die eine verloren geglaubte Wertschätzung und Selbstvertrauen zurückgibt. Die sozialen Kontakte am Arbeitsplatz und die Anerkennung von Vorgesetzten und Geschäftspartnern, aber auch von der Familie kann das wichtige Gefühl zurückgeben, gebraucht zu werden und sich einbringen zu können. Darum sollte man, trotz aller Erschwernisse durch die Erkrankung und die Behandlung, frühzeitig die Weichen für eine Rückkehr in den Beruf und in die „Normalität“ stellen.

Eine besondere Hilfe für die Rückkehr in den Beruf ist eine stufenweise Steigerung der Arbeitszeit. Hier bedarf es allerdings der Zustimmung des Arbeitgebers, der Versicherung und des Patienten. Mit dem Patienten wird sehr sorgfältig überlegt, ob, wann und wie die berufliche Tätigkeit wieder aufgenommen werden kann. Er kann dabei mit der Unterstützung unserer Sozialarbeiterin rechnen.