Nach dem Aufenthalt

Kardiologie

In der Regel ist die Behandlung nach der Rehabilitation noch nicht abgeschlossen. Vielmehr ist der Patient über seine Krankheit, über die notwendige Lebensstiländerung und über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Krankheitsbewältigung informiert. Es gilt nun, das Gelernte im Alltag umzusetzen und zu festigen. Lassen Sie sich dabei von Familienmitgliedern und weitere Experten (Ernährungsberater, Sporttherapeut, Psychotherapeut) unterstützen, wo immer es sinnvoll und machbar ist.

Vorbereitung auf die Behandlung nach dem Aufenthalt

Das Langzeitergebnis nach kardiovaskulären Erkrankungen wird auch durch die Qualität der Langzeitbetreuung bestimmt. Kontrolluntersuchungen nach Beendigung der Rehabilitation werden bei gutem Verlauf vom Herzspezialisten drei oder sechs Monate später, dann in halbjährlichen und jährlichen Abständen durchgeführt. Die Nachuntersuchung umfasst zum Beispiel:

Gespräch, körperliche Untersuchung, Ruhe-EKG, Belastungs-EKG und die Echokardiografie.

Der Hausarzt übernimmt die Basisbetreuung. Dazu kann auch die Kontrolle des kardiovaskulären Risikoprofils (z.B. Blutfette, Blutzucker, Blutdruck, mögliche Nebenwirkungen der Medikamente) gehören. Manches lässt sich mit Blutentnahmen überwachen.

Unmittelbar vor Austritt aus der Rehabilitationsklinik kommt es zwischen behandelndem Arzt und Patient zu einem ausführlichen Gespräch, in dem der Austrittsbericht besprochen, ein Rezept und die benötigten Medikamente für den Austrittstag mitgeben werden.

Nach dem Austritt aus der Rehabilitationsklinik kommt es darauf an, mit der neuen Lebenssituation auch im Alltag fertig zu werden. Die Umstellung auf einen gesundheitsförderlichen Lebensstil und die Wiedergewinnung des Selbstvertrauens fallen leichter, wenn man einmal in der Woche in eine ambulante Herzgruppe geht.

Beruflicher Wiedereinstieg

Grundsätzlich können und sollen Patienten nach kardiovaskulären Erkrankungen mit oder ohne Operation ihre berufliche Tätigkeit wieder aufnehmen. Patienten mit leichter körperlicher Arbeit und komplikationslosem Verlauf können möglichst bald wieder zu ihrer gewohnten Arbeit zurückkehren. Patienten mit körperlich anstrengenden Berufen fallen meist, insbesondere nach Herzoperationen, für ein Vierteljahr in ihrem Beruf aus. Bei komplexen Herzerkrankungen mit geringer körperlicher Belastbarkeit ist auch eine Berentung in Erwägung zu ziehen. Eine besondere Hilfe für die Rückkehr in den Beruf ist eine stufenweise Steigerung der Arbeitszeit. Hier bedarf es allerdings der Zustimmung des Arbeitgebers, der Versicherung und des Patienten. Mit dem Patienten wird sehr sorgfältig überlegt, ob, wann und wie die berufliche Tätigkeit wieder aufgenommen werden kann. Er kann dabei mit Unterstützung unserer Sozialarbeiterin rechnen.

Internistisch-onkologische Rehabilitation

In der Regel ist die Behandlung nach der Rehabilitation noch nicht abgeschlossen. Vielmehr ist der Patient über seine Krankheit, über noch erforderliche Behandlungen und über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Krankheitsbewältigung umfangreicher informiert. Es gilt nun, das Gelernte im Alltag umzusetzen und zu festigen. Lassen Sie sich dabei von Familienmitgliedern und weiteren Experten (Ernährungsberater, Sporttherapeut, Psychotherapeut) unterstützen, wo immer es sinnvoll und machbar ist.

Vorbereitung auf die Behandlung nach dem Aufenthalt

Unmittelbar vor Austritt aus der Rehabilitationsklinik kommt es zwischen behandelndem Arzt und Patient zu einem ausführlichen Gespräch, in dem der Austrittsbericht besprochen, ein Rezept und die benötigten Medikamente für den Austrittstag mitgeben werden. Vorab ist bei notwendiger häuslicher Unterstützung die Spitex hinzugezogen worden und Termine für anstehende Weiterbehandlungen wie, z.B. Chemotherapie oder Kontrolluntersuchungen sind festgelegt worden.

Beruflicher Wiedereinstieg

Die Rückkehr an den Arbeitsplatz kann für viele Krebspatienten den Wiedereintritt in das normale Leben bedeuten. Der Beruf kann eine zusätzliche Kraftquelle sein, die eine verloren geglaubte Wertschätzung und Selbstvertrauen zurückgibt. Die sozialen Kontakte am Arbeitsplatz und die Anerkennung von Vorgesetzten und Geschäftspartnern, aber auch von der Familie kann das wichtige Gefühl zurückgeben, gebraucht zu werden und sich einbringen zu können. Darum sollte man, trotz aller Erschwernisse durch die Erkrankung und die Behandlung, frühzeitig die Weichen für eine Rückkehr in den Beruf und in die „Normalität“ stellen.

Eine besondere Hilfe für die Rückkehr in den Beruf ist eine stufenweise Steigerung der Arbeitszeit. Hier bedarf es allerdings der Zustimmung des Arbeitgebers, der Versicherung und des Patienten. Mit dem Patienten wird sehr sorgfältig überlegt, ob, wann und wie die berufliche Tätigkeit wieder aufgenommen werden kann. Er kann dabei mit der Unterstützung unserer Sozialarbeiterin rechnen.

Psychosomatik und Psychiatrie

In der Regel ist die Behandlung nach dem Klinikaufenthalt noch nicht abgeschlossen. Vielmehr ist eine Stabilisierung eingetreten und der Patient ist nun informiert über seine Erkrankung und über das Risiko einer Wiedererkrankung. Zudem hat der Patient ein für sich passendes Entspannungsverfahren eingeübt, das psychotherapeutische Gespräch kennengelernt und möchte Bewegung in seinen Tagesablauf integrieren. Es gilt nun, das Gelernte im Alltag umzusetzen und zu festigen. Dazu ist gerade in der Zeit unmittelbar nach der Hospitalisation die Begleitung durch Fachpersonen motivierend und angezeigt. 

Vorbereitung auf die Behandlung nach dem Aufenthalt

Idealerweise hat der Patient bereits vor der Hospitalisation einen Hausarzt als Hauptansprechsperson für seine Behandlung und einen Psychiater oder Psychologen als wichtigen Begleiter. Damit die Behandlung nahtlos fortgeführt werden kann, sollten die ambulanten Termine (oder die Begleiter) bereits frühzeitig organisiert werden. Gerade die Zeit unmittelbar nach der Hospitalisation ist kräftezehrend, belastend und verlangt professionelle Unterstützung. Die Vorbereitung auf den Austritt beginnt schon während des Klinikaufenthalts, wenn das Kernteam den Patienten motiviert, die liegengelassene Post mitzubringen oder zuhause nach dem Rechten zu schauen.

Beruflicher Wiedereinstieg

Psychisches Befinden und berufliche Situation beeinflussen sich wechselseitig, weshalb wir dieses Thema als besonders wichtig erachten. Bei Arbeitsplatzkonflikten bieten wir Arbeitgebergespräche zur Klärung an, bei arbeitsrechtlichen Fragen kann unsere Sozialberatung Auskunft und Unterstützung geben, beim beruflichen Wiedereinstieg ist hinsichtlich zeitlichem Pensum und Belastbarkeit viel Erfahrung notwendig, um das Ergebnis zu optimieren. Ärztliche Verordnungen von therapeutischen Arbeitsversuchen und Belastungserprobungen am Arbeitsplatz sind zwei Hilfsmittel unter vielen.